
Lusterboden
Sa., 05. Dez.
|K.U.L.T. Hof
Vielleicht ist nicht jedes Lied Mundart – aber garantiert Kunst aus den Mündern der Beiden.


Zeit & Ort
05. Dez. 2026, 19:00 – 23:00
K.U.L.T. Hof, Brunnfeldstraße 2, 5322 Hof bei Salzburg, Österreich
Über die Veranstaltung
Freundschaft. Vertrautheit. Charme.
Drei Wörter, die einem automatisch durch den Kopf schwirren, sobald Lusterboden spielt.
Ihre Musik ist ehrlich. Ein seltenes Gut in Zeiten, in denen Klang oft synthetisch wirkt. Echte Musik stirbt nicht. Sie ist nicht kleinzukriegen. Lusterboden ist einer dieser Eckpfeiler, auf die sich Kunst immer stützen kann, wenn sie mal ins Straucheln gerät. Sie
bleibt, leuchtet nach, trägt.
Merlin und Florian kennen sich, seit sie Kinder sind. Damals standen sie gemeinsam auf der Bühne des Burgtheaters, zwei Burschen, die spielten, bevor sie wussten, dass man das später einmal „Kunst“ nennt. Der Dachboden über dieser Bühne heißt Lusterboden.
Dort, zwischen Staub, Licht und Geschichten, entstand etwas, das bis heute nachhallt:
eine Freundschaft, die Musik geworden ist. Und genau diese Freundschaft hört man. Sie ist das unsichtbare Band zwischen den Tönen. Der Sauerstoff, der ihre Musik atmen lässt. Wenn Merlin und Florian auf der Bühne miteinander sprechen, dann ist das kein Bühnenprogramm, sondern pures Vertrauen.
Ihre Gespräche sind ungekünstelt, ihr Lachen ansteckend, ihre Stille genauso ehrlich wie ihre Melodien.
Vielleicht ist das das Geheimnis von Lusterboden: dass man bei ihnen nicht nur Musik hört, sondern auch miterlebt, wie Freundschaft klingt.
Tickets erhältlich in allen Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen und unter www.oeticket.com
Vorverkauf-Preise: Regulär € 26,00 | SeniorInnen/Studierende € 24,00 (Abendkasse je + € 2,00)
Support Act: Zwanzga

Ausgestattet mit einer Gitarre und seinem schiefen Maul reißt ZWANZGA einen Spalt zwischen alter und neuer Welt. Dabei klingt er butterwaach und doch aggressiv. Wie ein Pastis in der Nachmittagssonne. Veredelt wird das Ganze von Didi Neidhart am Minimal-Schlagzeug: rumpelnd und irgendwie dreckig. Immer wieder lassen die beiden dunkle Wolken aufziehen: »Wenn Zeit vageht / Donn liegt sie hinta dia / Und du schaust hintahea / So ned.«
So tönt es aus der Anti-Hymne »Es is ma wuascht« und gewährt einen Blick ins Spiegelkabinett des Lebens.