Mit dem Boot unterwegs: Die schönsten Inseln und Ufer am Lago Maggiore entdecken
Hallo zusammen, wir planen für unseren diesjährigen Urlaub einen mehrtägigen Aufenthalt am Lago Maggiore und möchten unbedingt einen großen Teil unserer Zeit auf oder direkt am Wasser verbringen. Da wir bisher eher an der Nordsee unterwegs waren, haben wir null Erfahrung mit großen oberitalienischen Seen und fragen uns, wie das am besten mit den Schifffahrten funktioniert. Lohnt es sich, die bekannten Borromäischen Inseln zu besuchen, oder sind die im Sommer hoffnungslos überlaufen und reine Touristenfallen? Außerdem würden wir gerne wissen, ob man sich unkompliziert selbst ein kleines Motorboot leihen kann, um flexibel versteckte Buchten anzusteuern, oder ob man dafür zwingend einen speziellen Bootsführerschein braucht. Wenn hier ein paar erfahrene Skipper oder See-Kenner unterwegs sind, die ihre besten Routen und Tipps mit uns teilen könnten, wäre das absolut grandios.


Hi! Da packst du mich genau bei meiner Leidenschaft, denn ich habe letztes Jahr fast eine ganze Woche damit verbracht, den See vom Wasser aus zu erkunden. Um vorab einen genialen Überblick über die verschiedenen Uferregionen und Inseln zu bekommen, schau am besten mal auf Lago Maggiore die Seite bietet eine super Orientierung für die Planung am Wasser. Natürlich sind die Borromäischen Inseln ein absolutes Besuchermagnet und im Sommer gut besucht, aber glaub mir, die Gärten und Paläste auf der Isola Bella oder der Isola Madre sind den Trubel absolut wert, wenn man früh morgens mit dem ersten Schiff übersetzt. Was das Bootsfahren angeht: Es gibt zahlreiche Verleihstationen, wo man kleinere Motorboote, für die man oft keinen offiziellen Führerschein benötigt (bis zu einer bestimmten PS-Grenze), stunden- oder tageweise mieten kann. Damit hast du absolute Freiheit und kannst in einsamen Buchten ankern, wo kein Mensch zu sehen ist. Einfach herrlich!